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<title>Nationale Identität</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Nationale Identität</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Nationale Identität</b> bezeichnet eine Menge von gemeinschaftlichen <a href="%C3%9Cberzeugung" title="Überzeugung">Überzeugungen</a>, <a href="Verhaltensmuster" title="Verhaltensmuster">Verhaltensweisen</a> und oft auch <a href="Emotion" title="Emotion">emotionalen</a> Bezügen, die <a href="Individuum" title="Individuum">Individuen</a> oder <a href="Bev%C3%B6lkerungsgruppe" title="Bevölkerungsgruppe">Gruppen</a> als eine <a href="Nation" title="Nation">Nation</a> verbinden. Nach <a href="Benedict_Anderson" title="Benedict Anderson">Benedict Anderson</a> handelt es sich bei Nationen um „vorgestellte Gemeinschaften“ <i>(imagined communities)</i>, weil deren Mitglieder sich aufgrund der räumlichen Trennung nicht persönlich kennen, aber in ihren Köpfen die Vorstellung von einer <a href="Gemeinschaft" title="Gemeinschaft">Gemeinschaft</a> kreieren.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Vorstellungen von der Nation fungieren als verbindende Elemente innerhalb der Gemeinschaft und als Bezugspunkte der kollektiven <a href="Identifikation_(Psychologie)" title="Identifikation (Psychologie)">Identifikation</a>. Insofern lässt sich nationale Identität allgemein als ein <a href="Bewusstsein" title="Bewusstsein">Bewusstsein</a> oder ein Gefühl der Zugehörigkeit innerhalb einer Gemeinschaft bezeichnen, das unter dem Vorzeichen der Nation steht.
</p><p>Als spezieller Fall von kollektiver Identität kann nationale Identität nicht nur verbindend, sondern auch abgrenzend gegenüber anderen Gruppen bzw. Nationen wirken, wenn die in der Gemeinschaft behaupteten Ähnlichkeiten auf einer Differenz zu Außenstehenden beruhen.<sup id="cite_ref-Gie2013_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Gie2013-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In dieser Hinsicht wirkt nationale Identität exklusiv und kann damit ähnliche Effekte hervorrufen wie die Anhängerschaft einer Fußballmannschaft oder einer politischen Ideologie. Es können sich jedoch auch mehrere nationale Identitäten zu <a href="Transnational" title="Transnational">transnationalen</a> oder <a href="Transkulturation" title="Transkulturation">transkulturellen</a> Formen von Identität verbinden,<sup id="cite_ref-Gie2013_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-Gie2013-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wenn beispielsweise eine französische und algerische oder eine deutsche und amerikanische Zugehörigkeit existiert. Werden die Besonderheiten einer Nation im Unterschied zu anderen Gruppierungen besonders betont und für <a href="Macht" title="Macht">macht</a>politische Zwecke instrumentalisiert, kann die Identifikation mit der Nation in <a href="Nationalismus" title="Nationalismus">Nationalismus</a> münden. Nationalismus ist im Unterschied zu nationaler Identität durch politische Zielsetzungen charakterisiert, etwa eine <a href="Staatsgr%C3%BCndung" title="Staatsgründung">Staatsgründung</a>, und geht in vielen Fällen mit starken Formen der Abgrenzung gegenüber anderen Gruppierungen einher, um beispielsweise einen <a href="Krieg" title="Krieg">Krieg</a> oder eine rigide <a href="Ausl%C3%A4nderpolitik" title="Ausländerpolitik">Ausländerpolitik</a> zu legitimieren. Die Übergänge zwischen nationaler Identität und dem politisch-ideologischen Phänomen des Nationalismus sind oft fließend.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriff_und_Funktion">Begriff und Funktion</h2></div>
<p>Inhaltlich ist nationale Identität davon abhängig, was unter Nation verstanden wird. Der Frage „Was ist eine Nation?“ ist <a href="Ernest_Renan" title="Ernest Renan">Ernest Renan</a> bereits 1882 in einer bis heute bedeutsamen Rede an der <a href="Sorbonne" title="Sorbonne">Sorbonne</a> nachgegangen.<sup id="cite_ref-Ren1996_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Ren1996-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Renan verwirft alle essentialistischen Definitionen der Nation, denen gemäß <a href="Rasse" title="Rasse">Rasse</a>, <a href="Sprache" title="Sprache">Sprache</a>, <a href="Konfession" title="Konfession">Konfessionen</a> oder <a href="Territorium" title="Territorium">Territorialgrenzen</a> als alleinige Kriterien gelten sollen, weil sie nicht für alle Nationen verallgemeinerbar sind. Eine Nation ist nach Renan nichts Materielles, sondern entsteht aus der <a href="Erinnerungskultur" title="Erinnerungskultur">gemeinsamen Erinnerung</a> eines Kollektivs und der Übereinkunft, zusammenzuleben, was beides in Form eines „täglichen <a href="Plebiszit" title="Plebiszit">Plebiszits</a>“ immer wieder aktualisiert werden muss.<sup id="cite_ref-Ren1996_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-Ren1996-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Renans Aspekt der Erinnerung und Andersons Konzept der vorgestellten Gemeinschaft gelten als die wesentlichen Komponenten zum Verständnis des Begriffs der nationalen Identität und werden von Jan Assmann pointiert zusammengeführt: „Gesellschaften imaginieren Selbstbilder und kontinuieren über die Generationenfolge hinweg eine Identität, indem sie eine Kultur der Erinnerung ausbilden; und sie tun das – dieser Punkt ist für uns entscheidend – auf ganz verschiedene Weise“.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als gemeinschaftliche Vorstellung oder Selbstbild, das aus Erinnerungen besteht, ist nationale Identität eine kulturelle und keine staatliche Konstruktion. Wie <a href="Aleida_Assmann" title="Aleida Assmann">Aleida Assmann</a> für das <a href="Kulturelles_Ged%C3%A4chtnis" title="Kulturelles Gedächtnis">kulturelle Gedächtnis</a> gezeigt hat, verändern sich gemeinschaftliche Erinnerungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen historischen Kontext und den damit verbundenen Anforderungen an die Gemeinschaft oder von den Zielen, die von den Konstrukteuren der Identitäten verfolgt werden.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weil kollektive Erinnerungen nach gegenwärtigen Gesichtspunkten selektiert und gedeutet werden, folgen sie einer historischen Wandlungsdynamik, die auch Form und Inhalt der daraus hervorgehenden nationalen Identität bestimmt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Erzählungen_und_Medien"><span id="Erz.C3.A4hlungen_und_Medien"></span>Erzählungen und Medien</h2></div>
<p>Eine nationale Identität wird ähnlich wie eine personale Identität <a href="Narrativ_(Sozialwissenschaften)" title="Narrativ (Sozialwissenschaften)">narrativ</a> konstruiert. Während die <a href="Erz%C3%A4hlung" title="Erzählung">Erzählung</a> von sich selbst die Identität einer Person hervorbringt, schaffen sich Gemeinschaften durch Erzählungen, in denen Erinnerungen mit einem nationalen Bezug überliefert werden, ihre nationale Identität. Die Rolle von Erzählungen als Basis von nationaler Identität hebt Patrick Colm Hogan hervor: “Nationhood, everyone now seems to agree, is inseparable from storytelling.”<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Denn durch solche Erzählungen wird vermittelt, welche historischen Ereignisse als konstitutive Merkmale der Nation relevant sind und wie und zu welchem Zweck die Geschichte gedeutet werden soll. Früher wurden nationale Ereignisse bzw. Themen <a href="Orale_Tradition" class="mw-redirect" title="Orale Tradition">oral tradiert</a>; sie sind aber auch mit Orten und Bauwerken, z. B. <a href="Denkmal_(Gedenken)" title="Denkmal (Gedenken)">Denkmälern</a>, verbunden und erreichen durch literarische Texte und besonders Filme ein Massenpublikum.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Kulturwissenschaftler <a href="Stuart_Hall_(Soziologe)" title="Stuart Hall (Soziologe)">Stuart Hall</a> erkennt fünf Grundelemente der Erzählung einer Nationalkultur: Zunächst gibt es eine <i>Erzählung der Nation</i>, die „einen Zusammenhang von [...] geschichtlichen Ereignissen, nationalen Symbolen und Ritualen, die die geteilten Erfahrungen und Sorgen, Triumphe und vernichtenden Niederlagen“ herstellt. Als Mitglied einer <i>vorgestellten Gemeinschaft</i> sieht man sich selbst an dieser Erzählung teilnehmen. Das zweite Element ist die <i>Betonung von Ursprung und Kontinuität</i>. Die imaginierte Vorstellung von nationaler Identität bleibe unverändert erhalten. In Verbindung dazu steht das dritte Element, nämlich die <i>Erfindung der Tradition</i>. Hall verweist darauf, dass viele vermeintliche Traditionen erst vor kurzem entstanden sind, wie zum Beispiel Prozeduren der britischen Monarchie als „Produkt des späten 19. und des 20. Jahrhunderts“. Ein viertes Element für die Erzählung der nationalen Identität ist der <i><a href="Gr%C3%BCndungsmythos" title="Gründungsmythos">Gründungsmythos</a></i>, durch den „eine alternative Geschichte oder Gegenerzählungen“ konstruiert würden. Das fünfte Elemente liege schließlich in der Narration <i>eines reinen ursprünglichen Volks.</i><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In Deutschland wird nationale Identität seit einigen Jahren verstärkt in <a href="Nationalsozialismus_im_Film" class="mw-redirect" title="Nationalsozialismus im Film">Fernsehfilmen über den Nationalsozialismus</a> und die DDR verhandelt. In <a href="Hollywoodfilm" class="mw-redirect" title="Hollywoodfilm">Hollywood-Spielfilmen</a> haben sich dagegen Themen wie die <a href="Verfassung_der_Vereinigten_Staaten" title="Verfassung der Vereinigten Staaten">Verfassung</a>, die <a href="Gr%C3%BCnderv%C3%A4ter" title="Gründerväter">Gründerväter</a>, <a href="Pr%C3%A4sident_der_Vereinigten_Staaten" title="Präsident der Vereinigten Staaten">Präsidenten</a> oder Kriege als national bedeutungsvoll etabliert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Genese_und_Aktualität_des_Phänomens"><span id="Genese_und_Aktualit.C3.A4t_des_Ph.C3.A4nomens"></span>Genese und Aktualität des Phänomens</h2></div>
<p>Weil nationale Identität in erster Linie aus gemeinsamen Erinnerungen hervorgeht, handelt es sich um ein <a href="Kultur" title="Kultur">kulturelles</a> und kein politisches Phänomen. Eine Reihe von Nationen verfügt über starke Identitäten, aber über keinen Staat wie die <a href="Basken" title="Basken">Basken</a>, die <a href="Roma" title="Roma">Roma</a> oder die <a href="Frankophone_Kanadier" title="Frankophone Kanadier">frankophonen</a> und die <a href="Indigene_V%C3%B6lker_Kanadas" class="mw-redirect" title="Indigene Völker Kanadas">indigenen Einwohner Kanadas</a>. Nationen und nationale Identitäten existieren unabhängig von Staaten, aber sie sind oft die Basis, auf der nationalistische Bewegungen entstehen. Dementsprechend basierten die <a href="Nationalismus" title="Nationalismus">Nationalismen</a> und Nationalstaatsgründungen des 18. und 19. Jahrhunderts auf bestehenden nationalen Identitäten, die für politische Zwecke funktionalisiert oder erst konstruiert wurden. Ebenso wurde der <a href="Zerfall_Jugoslawiens" class="mw-redirect" title="Zerfall Jugoslawiens">Zerfall Jugoslawiens</a> nach dem Fall des <a href="Tito" class="mw-redirect" title="Tito">Tito</a>-Regimes in den 1990er Jahren beschleunigt, als unterschiedliche nationale Identitäten in Nationalismen mündeten, was sowohl <a href="Ethnische_S%C3%A4uberung" title="Ethnische Säuberung">ethnische Säuberungen</a> als auch neue Staatsgründungen zur Folge hatte. Eine ähnliche Entwicklung vollzog sich nach der <a href="Aufl%C3%B6sung_der_Sowjetunion" class="mw-redirect" title="Auflösung der Sowjetunion">Auflösung der Sowjetunion</a> ab 1989 in der ehemaligen <a href="UdSSR" class="mw-redirect" title="UdSSR">UdSSR</a> und in <a href="Osteuropa" title="Osteuropa">Osteuropa</a>. Auch dort waren Menschen mit verschiedenen nationalen Identitäten zwangsweise in die Sowjetunion bzw. den <a href="Ostblock" title="Ostblock">Ostblock</a> integriert worden und gründeten nach dessen Zerfall eigene <a href="Souver%C3%A4ner_Staat" class="mw-redirect" title="Souveräner Staat">souveräne Staaten</a>.
</p><p>Die Bedeutung von nationalen Identitäten für einzelne Individuen und Gruppen wurden weder durch die <a href="Individualisierung" title="Individualisierung">Individualisierungsschübe</a> des 20. Jahrhunderts noch durch <a href="Globalisierung" title="Globalisierung">Globalisierungs</a>prozesse oder die Bildung von supranationalen Gebilden wie der <a href="Europ%C3%A4ische_Union" title="Europäische Union">Europäischen Union</a> geschmälert.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insbesondere die 2008 begonnene <a href="Eurokrise" title="Eurokrise">Eurokrise</a> hat gezeigt, dass es weiterhin starke nationale Identitäten gibt und ebenso starke <a href="Vorurteil" title="Vorurteil">Vorurteile</a> gegenüber anderen Nationen. Als Folge von ökonomischen Problemen und Unzufriedenheit mit politischen Entscheidungen kam es in einzelnen Ländern zu einem Anwachsen bestehender Vorurteile und Abgrenzungen gegenüber anderen Ländern mit dem Ziel politischer und wirtschaftlicher Autonomie. Aus nationalen Identitäten entstanden Formen von Nationalismus, die einzelne politische Parteien für ihre Zwecke nutzbar zu machen versuchten oder kreierten.
</p><p>Nationale Identitäten sind keine Erfindung einer bestimmten politisch-ideologischen Richtung. Historisch betrachtet kamen bisher weder linke noch rechte Parteien umhin, bei der Formulierung ihres Machtanspruchs auf die Nation zu rekurrieren und den Wählern ihr Engagement für die Interessen der Nation deutlich zu machen. Als extreme Beispiele dafür gelten die <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">nationalsozialistische</a> Ideologie oder Stalins <a href="Deutsch-Sowjetischer_Krieg" title="Deutsch-Sowjetischer Krieg">Vaterländischer Krieg</a>, aber auch nahezu jedes beliebige heutige <a href="Wahlprogramm" title="Wahlprogramm">Wahlprogramm</a>. In Hinblick auf die Konstitution einer nationalen Identität macht es einen Unterschied, ob ein Regisseur wie John Ford in seinen Filmen vor dem Hintergrund der amerikanischen Geschichte über die Frage räsoniert, was es bedeutet, Amerikaner zu sein, oder ob jemand mit bestimmten Interessen an die nationale Identität einer Gemeinschaft appelliert und damit gewisse inklusive, exklusive oder politische Implikationen verbindet.
</p><p><a href="Israel" title="Israel">Israel</a> richtete 2023 mit der <a href="Jewish_National_Identity_Authority" title="Jewish National Identity Authority">Jewish National Identity Authority</a> eine eigene Behörde ein, die für seine nationale Identität als jüdischer Staat verantwortlich ist.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Benedict_Anderson" title="Benedict Anderson">Benedict Anderson</a>: <i>Die Erfindung der Nation. Zur Karriere eines folgenreichen Konzepts.</i> Campus, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-593-37729-2 (Originaltitel: <i>Imagined Communities. Reflections on the Origin and Spread of Nationalism</i>. Verso, London 1991, ISBN 0-86091-329-5).</li>
<li><a href="Aleida_Assmann" title="Aleida Assmann">Aleida Assmann</a>: <i>Erinnerungsräume: Formen und Wandlungen des kulturellen Gedächtnisses.</i> Beck, München 2006, ISBN 3-406-50961-4.</li>
<li>Aleida Assmann, <a href="Heidrun_Friese" title="Heidrun Friese">Heidrun Friese</a> (Hrsg.): <i>Identitäten</i> (= <i>Erinnerung, Geschichte, Identität</i>, Band 3). Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-29004-5.</li>
<li>Jan Assmann: <i>Das kulturelle Gedächtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen</i>. Beck, München 2007, ISBN 3-406-42107-5.</li>
<li><a href="Wolfgang_Bergem" title="Wolfgang Bergem">Wolfgang Bergem</a>: <i>Identitätsformationen in Deutschland.</i> VS, Wiesbaden 2005, ISBN 3-531-14646-7.</li>
<li>Patrick Colm Hogan: <i>Understanding Nationalism: On Narrative, Cognitive Science and Identity</i>. Ohio State UP, Columbus 2009, ISBN 0-8142-1107-0.</li>
<li>Astrid Erll, Ansgar Nünning: <i>Medien des kollektiven Gedächtnisses. Historizität – Konstruktivität – Kulturspezifität.</i> De Gruyter, Berlin 2004, ISBN 978-311018-008-4.</li>
<li>Holger Ihle: <i>Nationale und regionale Identität von Fernsehprogrammen: eine Analyse der Programminhalte von ZDF, ORF 2, BR und MDR.</i> Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen 2012, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/1043515739">1043515739</a></span> (Dissertation Georg-August-Universität Göttingen 2011, Gutachter: Jörg Aufermann, Wilfried Scharf, Helmut Volpers; <a rel="nofollow" class="external text" href="http://d-nb.info/1043515739/34">Volltext online</a> PDF; kostenfrei; 339 Seiten; 4,6 MB).</li>
<li>Joseph Jurt: <i>Sprache, Literatur und nationale Identität. Die Debatten über das Universelle und das Partikuläre in Frankreich und Deutschland</i>. De Gruyter, Berlin 2014, ISBN 978-3-11-034036-5.</li>
<li>Pierre Nora: <i>Zwischen Geschichte und Gedächtnis: Die Gedächtnisorte</i> (= <i>Kleine kulturwissenschaftliche Bibliothek,</i> Band 16). Berlin 1990, ISBN 978-3-80315-116-2, S. 11–33.</li>
<li>Michael Metzeltin: <i>Wege zur Europäischen Identität. Individuelle, nationalstaatliche und supranationale Identitätskonstrukte.</i> Frank & Timme, Berlin 2010, ISBN 978-3-86596-297-3.</li>
<li>Hartmut Wagner: <i>Bezugspunkte europäischer Identität. Territorium, Geschichte, Sprache, Werte, Symbole, Öffentlichkeit – Worauf kann sich das Wir-Gefühl der Europäer beziehen?</i> Lit, Münster 2006, ISBN 3-8258-9680-3.</li>
<li>Ernest Renan: <i>Was ist eine Nation? Rede am 11. März 1882 an der Sorbonne.</i> Mit einem Essay von Walter Euchner. Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 1996, ISBN 3-434-50120-7.</li>
<li><a href="Andreas_Wirsching" title="Andreas Wirsching">Andreas Wirsching</a>: <i>Der Preis der Freiheit. Geschichte Europas in unserer Zeit</i>. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63252-5, S. 308 f.</li>
<li><a href="Dieter_Borchmeyer" title="Dieter Borchmeyer">Dieter Borchmeyer</a>: <i>Was ist deutsch? – Die Suche einer Nation nach sich selbst.</i> Rowohlt, Berlin 2017, ISBN 978-3-87134-070-3.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a href="Bernhard_Giesen" title="Bernhard Giesen">Bernhard Giesen</a>, <a href="Robert_Seyfert" title="Robert Seyfert">Robert Seyfert</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bpb.de/apuz/156774/kollektive-identitaet?p=all"><i>Kollektive Identität.</i></a> In: <a href="Bundeszentrale_f%C3%BCr_politische_Bildung" title="Bundeszentrale für politische Bildung">Bundeszentrale für politische Bildung</a> (Hrsg.): <i><a href="Aus_Politik_und_Zeitgeschichte" title="Aus Politik und Zeitgeschichte">Aus Politik und Zeitgeschichte</a></i> (APuZ) 13/14 (2013).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Fußnoten"><span id="Fu.C3.9Fnoten"></span>Fußnoten</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Anderson 2005, S. 14.</span>
</li>
<li id="cite_note-Gie2013-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Gie2013_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Gie2013_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Giesen/Seyfert 2013</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Nora 1990, S. 11–31.</span>
</li>
<li id="cite_note-Ren1996-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Ren1996_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Ren1996_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Renan 1996.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Jan Assmann 2007, S. 18.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Aleida Assmann 2006, S. 134 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Hogan 2009, S. 167.</span>
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<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Erll et al., 2004, S. 4ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Stuart Hall: <cite style="font-style:italic">Kulturelle Identität und Globalisierung</cite>. In: Karl Hörning; Rainer Winter (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Widerspenstige Kulturen</cite>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1999, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>417–419</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Nationale+Identit%C3%A4t&rft.atitle=Kulturelle+Identit%C3%A4t+und+Globalisierung&rft.au=Stuart+Hall&rft.btitle=Widerspenstige+Kulturen&rft.date=1999&rft.genre=book&rft.pages=417-419&rft.place=Frankfurt+am+Main&rft.pub=Suhrkamp" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Wirsching 2012, S. 308 f.</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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